Die Mobile Jugendarbeit im 'Albert's'
Die Mobile Jugendarbeit, die seit Oktober 1996 existiert, geht auf Jugendliche zu, die von herkömmlichen Einrichtungen und Angeboten nicht erreicht werden und sich deshalb als Cliquen auf der Straße treffen.
-
Mobile Jugendarbeit hat das Ziel, die Ausgrenzung von jungen Menschen zu verhindern bzw. sie zu verringern. Sie bietet deshalb lebensnahe sozialpädagogische Hilfen und Angebote an und setzt sich für positive Lebensbedingungen junger Menschen im Gemeinwesen ein.
-
Mobile Jugendarbeit arbeitet auf der Basis von Freiwilligkeit und Vertrauen und akzeptiert jugendliche Szenen und individuelle Lebensstile. Sie hat dabei auch das Ziel einer versöhnlich-solidarischen Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt.
Wie arbeitet die Mobile Jugendarbeit Backnang?
-
Mobile Jugendarbeit sucht die Jugendlichen an ihren informellen Treffpunkten in der Innenstadt auf und nimmt dort Kontakt zu unterschiedlichen Zielgruppen auf. Streetwork stellt ein kontinuierliches Beziehungs- und Kontaktangebot auf der Straße, d. h. im Lebensraum der Jugendlichen, dar und ermöglicht es der Mobilen Jugendarbeit, die Situationen und Bedürfnisse Jugendlicher direkt wahrzunehmen und damit in verschiedenster Form zu arbeiten.
-
Mobile Jugendarbeit bietet alltagsorientierte und flexible, freiwillige und anonyme Beratung an, die auf die Lösung von lebenspraktischen Problemen zielt (z. B. in den Bereichen Lehrstellensuche, Bewerbungsschreiben, Schulprobleme, Beziehungsprobleme, Suchtprobleme, Probleme mit der Justiz und Polizei, Unterstützung bei der Wohnungssuche, etc.) und vermittelt gegebenenfalls an andere soziale Fachdienste.
-
Mobile Jugendarbeit bietet jugendlichen Cliquen, die sie auf der Straße kennenlernt, Räume und Freizeitaktivitäten an. Mobile Jugendarbeit versucht über die kontinuierliche Cliquen-/Gruppenarbeit und die gemeinsamen Aktivitäten eine belastbare und dauerhafte Beziehung zu den Jugendlichen zu bekommen.
-
Mobile Jugendarbeit arbeitet darüber hinaus mit vielen anderen sozialen Einrichtungen in der Stadt zusammen, um jugendlichen Menschen durch Aktivitäten Zugänge ins Gemeinwesen zu ermöglichen und gleichzeitig die Öffentlichkeit für Mißstände und Defizite, welche die Lebenssituation der Jugendlichen beeinträchtigen, zu sensibilisieren.
|
|
Letzte Aktualisierung ( Donnerstag, 22. Oktober 2009 )
|